MODUL Strategie

TAG 7

08:00–12:30 Uhr (mit Pausen)
Strategiekonzepte als Erfolgsdeterminante

Unternehmerischer Erfolg lässt sich ohne eine zukunftsweisende Unternehmensstrategie nicht erreichen. Unternehmensinteresse muss es sein, die Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu verbessern und zu steigern. Es ist Aufgabe der Unternehmensführung, eine stetige Wertsteigerung des Unternehmens zu realisieren. Unterstützung erhält sie hierbei durch den Aufsichtsrat, zu dessen Aufgaben es gehört, die Strategie zu plausibilisieren und damit einhergehende Risiken zu identifizieren. Die Strategie steht unter Zustimmungsvorbehalt, ihre konsistente Bewertung ist die Voraussetzung für den Unternehmenserfolg.
  • Strategisches Denken als Geisteshaltung, Strategietools als Denkwerkzeuge
  • Wertorientierung und -schaffung als Ziel der Unternehmensstrategie
  • Von der Strategiekonzeption zur Evaluierung des Geschäftsmodells
  • Kennzahlen und Maßnahmen zur Steigerung des Unternehmenswerts

 

13:30–18:00 Uhr (mit Pausen)
Die moderierte Strategiesitzung im Aufsichtsrat

Strategiebeurteilung und -bewertung sind feste Bestandteile der strategischen Kontrollfunktion des Aufsichtsrats. Für eine professionelle Begleitung durch den Aufsichtsrat ist ein regelmäßiger systematischer Austausch mit dem Vorstand unerlässlich. Fortlaufend sollte im Rahmen einer moderierten Klausur die Strategie einer für alle Aufsichtsratsmitglieder transparenten Plausibilitätskontrolle standhalten. Jedes Aufsichtsratsmitglied muss die Strategie verstehen, hinterfragen und in den Kontext aktueller Entwicklungen stellen können.
  • Wesentliches vor Dringliches: strategische Schlüsselthemen identifizieren
  • Konkretisieren und priorisieren: relevante Strategiethemen systematisieren
  • Fakten statt Meinungen: Annahmen plausibilisieren und Strategie beurteilen
  • Ist gegen Soll: Geschäftsmodell und Erfolgsfaktoren fortlaufend überprüfen

 

TAG 8

08:00–12:30 Uhr (mit Pausen)
Strategische Investitionen unter Zustimmungsvorbehalt

Dem Aufsichtsrat kommt eine maßgebliche Rolle bei der strategischen Ausrichtung des Unternehmens zu. Dementsprechend wird der Strategieentwicklungsprozess anhand von M&A-Entscheidungen und die Rolle des Aufsichtsrats in diesem Zusammenhang beleuchtet. M&A-Entscheidungen sind bedeutende unternehmerische Entscheidungen, die unter dem Zustimmungsvorbehalt des Aufsichtsrats stehen. Anhand von Fallbeispielen wird der Aufsichtsrat handlungsorientiert in die Due Diligence einbezogen.
  • Rolle des Aufsichtsrats hinsichtlich Strategie sowie M&A
  • überblick zur Strategieentwicklung und Plausibilisierung
  • Kernschritte im M&A-Prozess: Strategie, Due Diligence, Integration
  • Die Due Diligence im Fokus des Zustimmungsvorbehalts

 

13:30–18:00 Uhr (mit Pausen)
M&A-Transaktion als typische strategische Investition

Dem Aufsichtsrat steht im Hinblick auf M&A-Transaktionen ein Zustimmungsvorbehalt zu. Er darf nicht nur, vielmehr muss der Aufsichtsrat sein Business Judgement abgeben. Und dabei gilt nach Neil Monnery und Art Pack: „Eine Fusion oder übernahme ist für die meisten Topmanager das größte Geschäft, das sie je in ihrem Leben machen – und es ist vermutlich das, wofür sie am schlechtesten vorbereitet sind.“ Diese Diskrepanz zu vermeiden, ist Ziel des Workshops. In der Vorbereitungsphase obliegt dem Aufsichtsrat die überprüfung der Strategiekohärenz und des Wertbeitrags aus der intendierten Akquisition. In der Transaktionsphase steht die überprüfung der Parameter für die zuvor erfolgte indikative Unternehmensbewertung und die Würdigung der Risiken im Rahmen einer gut vorbereiteten Due Diligence im Vordergrund. In der Post-Merger-Phase sind schließlich die für die Wertsteigerung zentralen Synergien zu erheben. Ferner ist das Zielunternehmen vernünftig in die eigene Unternehmensstruktur und -kultur zu integrieren. Mit Blick auf die Wahrung seiner Pflichten muss sich der Aufsichtsrat bei steigender Komplexität diesbezüglich zunehmend professionalisieren.
  • M&A-Strategie festlegen: Transaktionen als strategisches Schlüsselthema
  • M&A-Transaktionen vorbereiten: Due Diligence als Erfolgsfundament
  • M&A-Transaktionen bewerten: Mehrwert statt Kosten-Synergien-Falle
  • Transaktionen vollenden: Post-Merger-Integration als „Proof of Concept“

 

TAG 9

08:00–12:30 Uhr (mit Pausen)
Strategisches Technologiemanagement – Innovation und Investition

Unternehmen müssen ihre technologischen Potenziale systematisch identifizieren, beschreiben, auf Weiter- und Neuentwicklungsbedarfe untersuchen und daraus resultierende Handlungsoptionen bewerten, um dauerhafte Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Dem Aufsichtsrat obliegt in diesem Zusammenhang die wesentliche Funktion, der Unternehmensführung als Sparringspartner zur Seite zu stehen. Zum anderen muss er die Transparenz (inkl. einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung) bzgl. der Entscheidungsfindung einfordern; hierbei kommt es nicht nur auf die Höhe der Investitionen an. Das Unternehmen muss auch in der Lage sein, den optimalen Einsatz seiner i.d.R. limitierten finanziellen Mittel effektiv zu steuern.
  • Aufsichtsrat und strategisches (Technologie-) Management
  • Entstehung und Umsetzung von Technologiestrategien
  • Bedeutsame Instrumente des Technologiemanagements
  • Kostengestaltung von Technologieinnovationen

 

13:30–18:00 Uhr (mit Pausen)
Strategisches Innovationsmanagement – Fähigkeiten und Erfolgsfaktoren

Aufsichtsratsmitglieder, Beiräte und andere wichtige Unternehmensorgane beeinflussen entscheidend das Verhalten von Unternehmen im Wettbewerb. Global verteilte Absatzmärkte mit spezifischen und volatilen Markt- und Bedürfnisdynamiken müssen im Zusammenhang mit einer rasenden Digitalisierung von Wertschöpfungsketten verstanden werden, um das Risiko von Fehlinvestitionen in Innovation zu minimieren. In diesem Kontext rückt „strategisches Innovationsmanagement“ derzeit immer mehr in den Mittelpunkt. Unternehmen, die diesbezüglich herausragende Fähigkeiten aufgebaut haben, steigern ihren Wert gegenüber ihren Wettbewerbern überdurchschnittlich. Mit den richtigen Fragen an die Unternehmensleitung zum Stand der Fähigkeitsentwicklung kann wichtige Hilfestellung zum profitablen Wachstum und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit gegeben werden. In dem angebotenen Workshop werden die fünf Fähigkeitsfelder diskutiert, die sich in mehr als zwölf Jahren systematischer Untersuchungen beim Meistern der Innovationsherausforderungen herauskristallisiert haben.
  • Entwicklung effektiver Innovationsstrategien
  • Effizientes Management des Ideenportfolios
  • Verbesserung der Entwicklungseffizienz und -geschwindigkeit
  • Kontinuierliches Verbessern des Produkt-/Service-Portfolios
  • Aufbau der passenden Innovationsorganisation und -kultur sowie unterstützenden Faktoren